Ein Wochenende, das Wellen schlägt: Erste Ausbildung zum Instruktor Wassergewöhnung in Fürth-Stadeln

Ein neuer Ausbildungsstandort, engagierte pädagogische Fachkräfte und ein gemeinsames Ziel: Kinder frühzeitig für einen sicheren Umgang mit Wasser stark machen. Am vergangenen Wochenende haben wir von der Stiftung Deutschland Schwimmt in Kooperation mit dem Deutschen Schwimmlehrerverband e. V. (DSLV) erstmals pädagogische Fachkräfte am neuen Ausbildungsstandort Fürth-Stadeln zu Instruktorinnen und Instruktoren für Wassergewöhnung ausgebildet.

Und das Ergebnis macht uns besonders stolz: Alle Absolventinnen und Absolventen möchten als nächsten Schritt das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen Bronze erwerben! Ein großartiges Zeichen dafür, dass die Ausbildung nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch die Bereitschaft stärkt, Verantwortung für die Sicherheit von Kindern im Wasser zu übernehmen.

Wassergewöhnung ist der erste Schritt zum sicheren Schwimmen

Kinder sollen Wasser nicht erst im Schwimmkurs kennenlernen. Je früher sie sich spielerisch und ohne Leistungsdruck mit dem Element vertraut machen, desto besser sind sie auf das spätere Schwimmenlernen vorbereitet.

In der Ausbildung lernen die pädagogischen Fachkräfte, wie sie Kinder altersgerecht an das Wasser heranführen und ihnen die fünf grundlegenden Fähigkeiten vermitteln:

  • Atmen: das Gesicht ins Wasser bringen und die Atmung kontrollieren.
  • Tauchen: das Untertauchen spielerisch kennenlernen.
  • Schweben: den eigenen Körper vom Wasser tragen lassen.
  • Gleiten: die Tragfähigkeit des Wassers erleben und nutzen.
  • Springen: kontrolliert ins Wasser springen und sich anschließend orientieren.

Die Teilnehmenden erhalten praxisnahe Anregungen für die Umsetzung im pädagogischen Alltag. Ziel ist es, Wasserängste abzubauen, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten aufzubauen und Kinder frühzeitig mit wichtigen Grundlagen der Selbstrettung vertraut zu machen. Gleichzeitig lernen sie, Risiken im und am Wasser bewusster wahrzunehmen.

Denn Wassergewöhnung ist weit mehr als Planschen: Sie legt das Fundament für das spätere Schwimmenlernen und einen sicheren Umgang mit dem Element Wasser.

Ein wichtiger Schritt für Fürth – und hoffentlich erst der Anfang

Mit dem neuen Standort im Hallenbad Fürth-Stadeln schaffen wir gemeinsam mit dem DSLV weitere Möglichkeiten, pädagogische Fachkräfte zu qualifizieren und die Wassergewöhnung nachhaltig in den Alltag von Kindertageseinrichtungen zu integrieren.

Unser herzlicher Dank gilt der infra Fürth, die dieses Vorhaben durch ihre Unterstützung und die Bereitstellung der Wasserfläche ermöglicht. Ohne engagierte Partner, die den Wert frühzeitiger Wassergewöhnung erkennen und entsprechende Rahmenbedingungen schaffen, wären solche Ausbildungsangebote nicht möglich.

Wir hoffen, dass von Fürth-Stadeln weitere Impulse ausgehen und künftig noch mehr pädagogische Fachkräfte Kindern den Weg zu mehr Sicherheit im Wasser ebnen.

Denn unsere Überzeugung bleibt: Sicher Schwimmen ist eine Lebensversicherung. Und diese beginnt lange vor dem ersten Schwimmabzeichen.

Gemeinsam mehr Kindern Sicherheit im Wasser schenken

Damit wir weitere Fachkräfte ausbilden, neue Standorte erschließen und noch mehr Kinder frühzeitig an das Wasser heranführen können, brauchen wir Menschen und Unternehmen, die unsere Arbeit unterstützen.

Möchtest Du mithelfen, dass mehr Kinder sicher schwimmen lernen? Mit Deiner Spende an die Stiftung Deutschland Schwimmt ermöglichst Du konkrete Projekte für mehr Wassersicherheit – unabhängig von den sozialen, kulturellen oder gesundheitlichen Voraussetzungen eines Kindes.

👉 Jetzt spenden und Sicherheit im Wasser fördern

Du bist selbst pädagogische Fachkraft oder möchtest Dich im Bereich Wassergewöhnung weiterqualifizieren? Informiere Dich über die Aus- und Weiterbildungsangebote des Deutschen Schwimmlehrerverbandes (DSLV) und werde Teil der Bewegung für mehr Sicherheit im Wasser!

Gemeinsam für mehr Sicherheit im Wasser: Stiftung Deutschland Schwimmt und FortSchritt Bayern starten Kooperation

Schwimmen ist weit mehr als eine Freizeitbeschäftigung – es ist eine lebenswichtige Fähigkeit. Deshalb freuen wir als Stiftung Deutschland Schwimmt uns sehr, mit FortSchritt Bayern einen starken Partner an unserer Seite zu haben. Gemeinsam wollen wir die Schwimmsicherheit von Kindern mit und ohne Behinderung nachhaltig stärken und inklusive Schwimmangebote im Raum München ausbauen.

Im Mittelpunkt unserer Zusammenarbeit stehen die Förderung der Wassergewöhnung, die Ausbildung qualifizierter Fachkräfte sowie der Ausbau inklusiver Schwimmangebote. Wir bringen unsere langjährige Expertise in der Ausbildung von Instruktorinnen und Instruktoren für Wassergewöhnung sowie von Inklusionsschwimmlehrkräften ein. FortSchritt Bayern unterstützt die Kooperation mit seinem Netzwerk, bei der Organisation von Schulungen, der Suche nach geeigneten Wasserflächen sowie durch die Vermittlung von Teilnehmenden und eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit.

Ein besonderes Anliegen ist es uns, Kindern mit Behinderung den Zugang zu sicheren und qualifizierten Schwimmangeboten zu erleichtern. Gemeinsam mit FortSchritt Bayern möchten wir künftig Kinder mit und ohne Behinderung inklusiv auf ihrem Weg zum sicheren Schwimmen begleiten. Durch die Ausbildung weiterer Fachkräfte schaffen wir die Grundlage dafür, dass langfristig noch mehr inklusive Schwimmangebote entstehen.

Mit dieser Kooperation setzen wir gemeinsam ein starkes Zeichen für mehr Teilhabe, Chancengleichheit und Sicherheit im Wasser. Denn wir sind überzeugt: Jedes Kind sollte die Möglichkeit haben, sicher schwimmen zu lernen.

60 Prozent der Grundschulkinder sind keine sicheren Schwimmer – Aktion „Planschen, lernen, sicher werden“ startet in 500 Kindergärten bundesweit

Deutschland, 28.05.2026 – Rund 60 Prozent der Grundschulkinder in Deutschland gelten als keine sicheren Schwimmer. Eine zentrale Ursache: fehlende Wassergewöhnung im frühen Kindesalter. Mit dem Projekt „Planschen, lernen, sicher werden“ starten die Stiftung Deutschland Schwimmt, BABY born und BECO deshalb eine bundesweite Aktion zur frühkindlichen Wassergewöhnung: 500 Kindergärten werden mit Materialien und konkreten Übungen ausgestattet, um Eltern und Kinder frühzeitig für die Bedeutung der Wassergewöhnung zu sensibilisieren und bereits im Kindergartenalter die Grundlage für einen sicheren Umgang mit Wasser zu schaffen.

Wassergewöhnung ist der Schlüssel für sicheres Schwimmen

Wassergewöhnung ist der erste Schritt, die Kinder noch vor dem Schwimmenlernen spielerisch an das Element Wasser heranzuführen. Einfache Übungen zu Tauchen, Schweben und Gleiten fördern Sicherheit und Vertrauen in das Wasser und bilden die Voraussetzung für das spätere erfolgreiche Schwimmenlernen.

Fehlende Wassergewöhnung führt häufig dazu, dass Kinder mehrere Schwimmkurse benötigen. Viele lernen erst in der Schule schwimmen, was Lehrkräfte vor Herausforderungen stellt, da sie Kinder im Wasser oft nicht individuell begleiten können. Zudem entwickeln Kinder ohne frühzeitige Wassergewöhnung häufiger Ängste, die später schwer abzubauen sind.

Alexander Gallitz, Gründer der Stiftung Deutschland Schwimmt: „Das Problem beginnt nicht im Schwimmkurs, sondern viel früher. Wenn Kinder erst im Schwimmkurs mit Wasser in Kontakt kommen, ist es oft schon zu spät. Wassergewöhnung gehört in den Alltag – genauso selbstverständlich wie Lesen oder Radfahren lernen.“

Wassergewöhnung geht auch ohne Schwimmbad

Die teilnehmenden Einrichtungen erhalten ein praxisorientiertes Paket zur direkten Umsetzung im Alltag. Dazu gehören:

  • Die Schwimmpuppe „Schwimmende Lizzie“ aus dem Sortiment von BABY born. Die Puppe gleitet mit offenen Augen durchs Wasser und kann selbstständig in Rücken- und Brustlage schwimmen. Sie dient als greifbares Vorbild für die Kinder.
  • Ausgewählte Wasserspielzeuge aus der BECO-SEALIFE-Serie – gestaltet im Design der fröhlichen Unterwasserfreunde Pinky, Ray und Vince ermöglichen eine spielerische Wassergewöhnung.
  • Begleithefte, die „Wasserfibeln“, in denen Protagonist „Willi Wassergeist“ Eltern und Kindern einfache Übungen zur Wassergewöhnung für zu Hause und für den Besuch im Schwimmbad erklärt
  • Ein Film, der zeigt, wie Wassergewöhnung im Kindergartenalltag umgesetzt werden kann
  • konkrete Übungen für Fachkräfte und Eltern

Ziel ist es, Wassergewöhnung niedrigschwellig in den Alltag zu integrieren – auch ohne Schwimmbad.

Starke Partner – gebündelte Expertise

Die Stiftung Deutschland Schwimmt berät bei der Entwicklung und didaktischen Gestaltung der Inhalte und stellt ihre Wasserfibel mit Willi Wassergeist bereit, die gemeinsam mit den Partnern erweitert wurde.

MGA Zapf Creation verantwortet die Umsetzung der Kindergartenkampagne und stellt den Kindergärten mit der „BABY born Schwimmende Lizzie“ einen innovativen, kindgerechten Zugang zur Vermittlung von Wasserkompetenz zur Verfügung. Thomas Eichhorn, Geschäftsführer der MGA Zapf Creation GmbH: „Unsere Schwimmpuppe Lizzie begeistert Kinder für das Wasser und hilft ihnen gleichzeitig, sich Schritt für Schritt sicher darin zu bewegen – egal, ob im Planschbecken, im Schwimmbad oder Zuhause in der Badewanne“.

BECO ergänzt das Projekt mit erprobten Materialien aus der SEALIFE-Serie. Die kindgerecht gestalteten Produkte und die farbenfrohe Sealife-Welt unterstützen eine spielerische Wassergewöhnung und helfen Kindern dabei, Vertrauen aufzubauen und sich Schritt für Schritt sicher im Wasser zu bewegen.

Erklär-Film in realer Kindergartensituation

Der begleitende Erklär-Film entstand in Zusammenarbeit mit FortSchritt Bayern gemeinnützige GmbH in einer realen Kindergartensituation. Begeisterte pädagogische Fachkräfte und neugierige Kinder verdeutlichen eindrucksvoll, wie Wassergewöhnung im Kindergartenumfeld gelingen kann. FortSchritt Bayern gilt als Vorreiter in der Ausbildung von Instruktor*innen für Wassergewöhnung und ist der erste Träger, der diese Qualifizierung gezielt für die eigenen Einrichtungen anbietet – inzwischen bereits in der dritten Runde. Damit übernimmt FortSchritt Bayern eine besondere Rolle in der Weiterentwicklung frühkindlicher Wassergewöhnung und in der Qualifizierung pädagogischer Fachkräfte. Die Ausbildung wird bundesweit über den Deutschen Schwimmlehrerverband e.V. angeboten. Im Großraum München erfolgt die Durchführung in Kooperation mit FortSchritt Bayern.

Leuchtturmprojekt mit Zukunft

„Planschen, lernen, sicher werden – Wassergewöhnung für Kindergartenkinder“ ist als langfristig angelegtes Leuchtturmprojekt konzipiert, das nachhaltig zur Verbesserung der Schwimmfähigkeit in Deutschland beitragen soll. Durch die enge Zusammenarbeit von Bildung, Industrie und Stiftung entsteht ein ganzheitlicher Ansatz, der Kinder frühzeitig stärkt und Eltern sowie Fachkräfte gleichermaßen unterstützt.


Über die Partner

Die Stiftung Deutschland Schwimmt engagiert sich für die Förderung der Schwimmfähigkeit und Wassergewöhnung von Kindern.

MGA Zapf Creation ist international bekannt für innovative Spielkonzepte, insbesondere im Bereich Puppen. Die Marke BABY born steht für Spielideen, die Kinder begeistern und gleichzeitig wichtige Alltagserfahrungen – wie auch das Schwimmen mit BABY born Lizzie – erlebbar machen.

BECO steht seit Jahrzehnten für Qualität und Sicherheit im Bereich Schwimmenlernen und Aquasport.



Fotos: Max Greger


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Schwimmlernwoche am BZBS in Hamburg vom 2. bis 6.03.2026 – Mut, Vertrauen und ganz persönliche Erfolge

Manchmal verlaufen Dinge anders als geplant – und werden gerade deshalb besonders wertvoll. Die Schwimmlernwoche für blinde und mehrfach beeinträchtigte Kinder in Hamburg im Schulschwimmbad des BZBS Anfang März 2026 war genau so eine Erfahrung: herausfordernd, intensiv und vor allem voller kleiner und großer Erfolgsmomente.

Durch die enge Begleitung durch drei Schwimmtrainer, viel Zeit für individuelle Bedürfnisse und eine vertrauensvolle Atmosphäre konnten alle Teilnehmenden auf ihrem ganz eigenen Weg Fortschritte machen. Oft waren es nicht die großen, sichtbaren Schritte, sondern die leisen, persönlichen Siege, die diese Woche so besonders gemacht haben.

Vier Kinder, vier ganz eigene Geschichten – und doch ein gemeinsamer Erfolg:

  • Ein junges Mädchen, das dem Wasser anfangs mit großer Unsicherheit begegnete, fand Schritt für Schritt den Mut, sich darauf einzulassen. Am Ende stand nicht das Schwimmen im Vordergrund, sondern etwas viel Wichtigeres: Vertrauen und erste positive Erfahrungen im Wasser.
  • Eine Jugendliche arbeitete mit beeindruckender Motivation an ihrem Ziel, das Seepferdchen zu erreichen. Mit Ausdauer und Ehrgeiz festigte sie ihre Fähigkeiten und steht nun kurz davor, diese wichtige Etappe zu meistern.
  • Ein lebhafter Junge zeigte von Beginn an große Freude im Wasser. Seine Begeisterung – insbesondere fürs Tauchen – wurde genutzt, um ihn immer wieder behutsam an strukturierte Übungen heranzuführen und seine Aufmerksamkeit in Lernfortschritte zu lenken.
  • Ein junger Erwachsener konnte an bereits Erlerntes anknüpfen und trotz körperlicher Herausforderungen seine Technik und Ausdauer weiterentwickeln. Mit viel Einsatz und angepassten Strategien gelang es ihm, seine Schwimmfähigkeiten spürbar zu verbessern.

Mehr als nur Schwimmen lernen

Die Woche hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig Zeit, individuelle Betreuung und Flexibilität im inklusiven Schwimmunterricht sind. Teilweise war eine 1:1-Begleitung notwendig, um Sicherheit zu gewährleisten und echte Lernfortschritte zu ermöglichen. Auch wenn krankheitsbedingt nicht alle Einheiten wie geplant stattfinden konnten, blieb vor allem eines: das Gefühl einer intensiven, wertvollen gemeinsamen Zeit.

Unser besonderer Dank gilt dem Schwimmbad, das uns die Wasserzeiten kostenfrei zur Verfügung gestellt hat. Ebenso möchten wir der Franz Beckenbauer-Stiftung herzlich danken, die dieses Projekt überhaupt ermöglicht hat.

Fazit:
Diese Schwimmlernwoche war vielleicht anders als geplant – aber sie war voller Mut, Vertrauen und echter Entwicklung. Und genau das ist es, was am Ende zählt.

70 Jahre Fürther Freibad – ein Grund zum Feiern. Aber auch ein Anlass, mit einer Kampagne präventiv zur Schwimmsicherheit für die kleinen Badegäste beizutragen

Fürth, Juli 2025 – Das Fürther Freibad feiert in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen. Ein Anlass zur Freude, der am 24. Juli 2025 mit einem großen Sommerfest mit freiem Eintritt und vielen Aktionen gefeiert wird. Doch neben Spiel und Spaß liegt der dafür zuständigen infra auch das Thema Sicherheit am Herzen: Immer wieder kommt es bundesweit zu Badeunfällen, oft weil Kinder nicht ausreichend beaufsichtigt werden. Deshalb starten die Stiftung Deutschland Schwimmt und die infra gemeinsam ein Pilotprojekt mit einer Aufklärungskampagne unter dem eindringlichen Motto:

„Dein Bademeister ist nicht Dein Babysitter.“

Die Kampagne macht klar: Sicherheit beginnt bei den Aufsichtspersonen. Während Fachangestellte für Bäderbetriebe – landläufig „Bademeister“ genannt – für den gesamten Badebetrieb – wie zum Beispiel Technik, Wasserqualität oder Erste Hilfe und das Eingreifen im Ernstfall – verantwortlich sind, liegt die unmittelbare Aufsichtspflicht für Kinder immer bei den Eltern oder erwachsenen Begleitpersonen.

Drei aufmerksamkeitsstarke Plakate visualisieren das Thema sehr eindringlich. Diese werden in den Bädern der infra und öffentlichen Gebäuden der Stadt Fürth aufgehängt.

Ergänzend dazu informiert eine Webseite (https://deutschlandschwimmt.com/bademeister) und ein Flyer der Stiftung Deutschland Schwimmt, Aufsichtspersonen, Schulen und Kitas über das Thema Schwimmsicherheit.

Andere Badbetreiber in Deutschland können Plakate und Flyer gegen eine Schutzgebühr für die Einarbeitung eines zusätzlichen Logos bei der Stiftung Deutschland Schwimmt als Datei beziehen.

Pilotprojekt mit bundesweiter Perspektive

Die infra übernimmt mit der Kampagne eine Vorreiterrolle. Zunächst wird die Kampagne als Pilotprojekt vorgestellt. Ziel der Stiftung Deutschland Schwimmt ist es jedoch, das Konzept bis zum Sommer 2026 gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen (DGfdB) bundesweit auszurollen.

Über die Stiftung Deutschland Schwimmt

Die Stiftung Deutschland Schwimmt wurde 2016 vom ehemaligen Schwimmer der deutschen Nationalmannschaft und Präsident des Deutschen Schwimmlehrerverbandes e.V., Alexander Gallitz, als Treuhandstiftung (vertreten durch das Gesundheitszentrum Nürnberg e.V.) gegründet. Die Stiftung setzt sich dafür ein, das sichere Bewegen im Wasser als Grundrecht für alle Menschen in Deutschland zu verankern.

Schwerpunkte der Stiftungsarbeit sind derzeit vor allem Inklusionsprojekte und die gesellschaftliche Aufklärung zum Thema Wassergewöhnung und Grundfertigkeiten – als Voraussetzung, um sicher schwimmen zu lernen und damit der steigenden Zahl von Nichtschwimmern entgegenzuwirken. Die Stiftung fördert Projekte in ganz Deutschland und finanziert sich aus Spenden und Fördermitteln.

Über die Infra Fürth

Die infra ist mit rund 700 Beschäftigten und 70.000 Kunden regionaler Partner für die Lebensqualität der Menschen in Fürth. Als dynamisches Unternehmen stellen wir uns den Zukunftsaufgaben in Sachen Energie, Trinkwasser, Stadtverkehr und Bädermanagement. Jede Aufgabe wird zu einer persönlichen Herzensangelegenheit, mit der wir unsere Kunden Tag für Tag begeistern. Dabei gestalten wir unser Denken und Handeln stets partnerschaftlich, innovativ und nachhaltig. Die infra betreibt ihre zwei Hallenbäder und ihr Sommerbad am Scherbsgraben sowie im Auftrag der Stadt Fürth ein Jugend-Sommerbad und ist ebenfalls Eigentümerin eines Thermalbads mit Spaßbad und Saunalandschaft.


Pressekontakt Stiftung Deutschland Schwimmt              

Sabine Kurz                                                                          

Mobil: +49 (0) 172 713 35 46                                                 

E-Mail: sabine.kurz@deutschlandschwimmt.com      

Pressekontakt infra:

Kerstin Sammet, Leiterin Marketing & PR

Tel. +49 (0)911 9704-7610

E-Mail: kerstin.sammet@infra-fuerth.de


Fotos: Max Greger


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Cross’n Chill 2025 – Wir sind wieder dabei! Schwimmen für den guten Zweck – mit Alpenblick

Am 20. Juli 2025 heißt es erneut: Cross’n’Chill – die große Seeüberquerung am Starnberger See geht in die nächste Runde! Auf einer Strecke von 2,4 Kilometern vom Ostufer bis zur Villa LA VILLA können Schwimmfans mit sportlichem Ehrgeiz oder entspannt im Team den See in seiner ganzen Pracht erleben – und gleichzeitig etwas Gutes tun.

Denn: Der Erlös kommt direkt unseren Projekten zugute!


💙 Gemeinsam für mehr Sicherheit im Wasser

Die Sponsorengelder fließen in die Weiterführung des Projekts „Wassergewöhnung für Klein- und Kitakinder“, ein zentraler Baustein der Initiative der gwt Starnberg „Mit Sicherheit mehr Spaß am See“.
Nach dem erfolgreichen Auftakt steht jetzt die zweite Ausbildungsrunde an: Weitere 20 Erzieherinnen und Erzieher des gemeinnützigen Trägers Fortschritt Bayern aus Niederpöcking werden zu zertifizierten Instruktor*innen für Wassergewöhnung ausgebildet. Ziel ist es, möglichst viele Kinder spielerisch und frühzeitig an das Wasser heranzuführen.

🌊 Inklusion im Wasser fördern

Ein weiterer Teil der Spenden geht an ein Inklusionsprojekt der Wasserwacht Unterhaching, das inklusiven Schwimmunterricht für Kinder mit und ohne Behinderung in der Region ausbaut.
Dazu werden gezielt Inklusions-Schwimmlehrkräfte und Assistenzkräfte nach dem bewährten Konzept des Deutschen Schwimmlehrerverbandes (DSLV) ausgebildet – ein Modell, das bereits in Nürnberg mit über 100 qualifizierten Lehrkräften erfolgreich umgesetzt wurde.

🏊 Ihr Beitrag zählt – Minute für Minute

Das Spendenprinzip bleibt simpel:
Für jede Minute unter oder über einer Stunde Schwimmzeit wird gespendet.
Zusätzlich können Teilnehmende eigene Spendenteams gründen oder Sponsoren gewinnen, um den Impact zu erhöhen.


🎁 Und psst… wir haben noch eine Überraschung!

Was genau? Das verraten wir noch nicht – aber es lohnt sich, dabei zu sein!
Folgt uns auf unseren sozialen Medien, um schon bald erste Hinweise zu erfahren.

📍 Ort: Starnberger See – vom Ostufer bis LA VILLA
📅 Datum: 20. Juli 2025
📝 Zur Anmeldung:
>> Anmeldeformular Cross’n’Chill 2025 (PDF) <<

Wir freuen uns auf euch – für Bewegung, Begegnung und mehr Sicherheit im Wasser!

Save the Date – Freizeitmesse Nürnberg 14. bis 16.3.2025

Wir präsentieren uns erstmalig auf den Motivation Days der Freizeitmesse Nürnberg.

Du möchtest uns persönlich kennenlernen oder mehr über unsere aktuellen Projekte erfahren? Dann besuche uns vom 14. bis 16. März 2025 auf der Freizeitmesse Nürnberg!

📍 Halle 10 | Stand A05

Freue dich auf spannende Einblicke rund um das sichere Schwimmenlernen sowie ein tolles Gewinnspiel! 🏊‍♂️🎁

Komm vorbei – wir freuen uns auf dich! 👋

Mit viel Spaß und Teamgeist – 21 neue Instruktor*innen für Wassergewöhnung in Mecklenburg-Vorpommern!

Vom 31. Januar bis 1. Februar 2025 hieß es im Eltern-Kind-Zentrum der AWO in Schwerin im Bewegungsbad: „Wasser marsch!“ 21 frisch gebackene Instruktor*innen schlüpften beim Training und der Lehrprobe selbst in die Rolle der Kinder – und das sorgte für jede Menge Spaß!
Denn was gibt es Schöneres, als das, was man den Kleinen später beibringen will, auch selbst zu erleben? Die Übungen und Spiele im Wasser waren nicht nur lehrreich, sondern auch ein riesiger Spaßfaktor – ein echtes Teamgefühl kam auf und ließ die zwei intensiven Tage wie im Flug vergehen.

Am Ende der Ausbildung war die Stimmung gemischt: Alle waren stolz auf das Gelernte, aber auch ein wenig wehmütig, dass die Zeit schon vorbei war und man nicht noch länger und mehr lernen konnte. Doch die Teilnehmer*innen wissen jetzt genau, wie sie den Kindern ab 2 Jahren die grundlegenden Wasserfähigkeiten wie Atmen, Tauchen, Schweben, Gleiten und Springen vermitteln. Neben der fundierten Ausbildung zur Instruktorin für Wassergewöhnung haben die Erzieherinnen im Rahmen der Ausbildung auch ihre Rettungsfähigkeit abgelegt, um in Notfallsituationen kompetent reagieren zu können.

Die Ausbildung zum Instruktor*in für Wassergewöhnung war aber nicht nur für die Teilnehmer*innen ein voller Erfolg. Im Rahmen des Programms wurden auch zwei weitere Trainees ausgebildet, um sicherzustellen, dass der DSLV e.V. sein Angebot langfristig flächendeckend in ganz Deutschland anbieten kann. So wird unser Projekt „Wassergewöhnung für Kita-Kinder“ auch weiterhin tatkräftig unterstützt – und das freut uns sehr!

Die nächste Ausbildungswelle steht schon fest: Vom 12. bis 13. September 2025 geht’s weiter! Die Anmeldung ist bereits offen – also schnell einen Platz sichern und mit uns ins nächste Abenteuer im Wasser starten!

„Mit Sicherheit mehr Spaß am See“

🌟Wassergewöhnung für Kleinkinder🌟

Sicheres Schwimmenlernen von Kindern wird zunehmend erschwert, da sie nicht wassergewöhnt sind bzw. Wasserängste haben.

In Zusammenarbeit mit der gwt Starnberg GmbH haben wir im Rahmen des Projektes mit Sicherheit mehr Spaß am See ein Video erstellt, dessen Ziel es ist, Eltern für die Bedeutung der Wassergewöhnung zu sensibilisieren und ihnen die notwendigen Werkzeuge dafür in Form einer Schwimmfibel an die Hand zu geben.

Wir freuen uns darüber, dass wir gemeinsam mit Wigald Boning und anderen Partnern die Eltern dazu ermutigen können, die lebenswichtige Fertigkeit des Schwimmens frühzeitig zu fördern.

Der Videospot ist auf YouTube verfügbar.🎥

In den Kitas sollen die Schwimmfibeln zur Aufklärung der Eltern verteilt werden, damit diese mit ihren Kindern die Grundfähigkeiten im Wasser üben können. Bestellbar sind die Schwimmfibeln kostenlos über wasserregion@starnbergammersee.de.

Inklusiver Schwimmunterricht für Schüler mit Migrationshintergrund: Erfolgreiches Projekt in Altdorf geglückt

Am Mittwoch, den 26. Juni 2024, startete in Altdorf ein besonderes Projekt: Zwanzig Schülerinnen aus der Mittelschule, alle mit Migrationshintergrund, erhielten erstmals inklusiven Schwimmunterricht. Dank der finanziellen Unterstützung durch die Stiftung „Deutschland Schwimmt“ konnte dieses wichtige Vorhaben realisiert werden. Die Schülerinnen, die aus einer sogenannten Migrationsklasse stammen und teils erst seit kurzem in Deutschland sind, hatten bisher noch keine Schwimmerfahrung gesammelt.

Unter der fachkundigen Anleitung der diplomierten Schwimmlehrerin Britta Hutzler und des beeinträchtigten Schwimmlehrers Olgierd Rogozinski, der liebevoll „Olli“ genannt wird, wurden die jungen Teilnehmer*innen in die Welt des Schwimmens eingeführt. Britta und Olli meisterten die Herausforderung nicht nur mit großem Engagement, sondern auch mit einer besonderen Methode, die in „Einfach Vormachen“ bestand und die Kommunikation mit den Kindern erleichterte.

Bereits am ersten Tag war die Neugier der Schülerinnen deutlich spürbar. In den folgenden drei Wochen, an insgesamt vier Unterrichtstagen mit jeweils zwei Schulstunden, lernten die Kinder nicht nur die fünf Grundfähigkeiten im Wasser, sondern auch alle Baderegeln. Diese wurden gründlich besprochen und an den Wiederholungstagen abgefragt. Das Ergebnis war beeindruckend: Bis auf eine Schülerin konnten am letzten Tag alle Teilnehmer*innen mindestens 15 Meter schwimmen, sicher atmen, tauchen, schweben, springen und gleiten.

Am 17. Juli 2024 endete das Projekt. Sowohl die Lehrerinnen als auch die Schülerinnen waren traurig, dass die gemeinsame Zeit so schnell vorbei war. Doch der Stolz über das Erreichte überwog: Das Projekt war ein voller Erfolg für beide Seiten. Zum krönenden Abschluss erhielten die Kinder eine Urkunde, auf der ihre erreichten Ziele festgehalten wurden. Diese Aufgabe übernahm die Klassenlehrerin Ursula Maletius-Kugler mit großer Freude.

Das Projekt ist ein leuchtendes Beispiel für gelungene Integration und zeigt, wie wichtig es ist, Kindern mit Migrationshintergrund nicht nur sprachliche, sondern auch praktische Kompetenzen zu vermitteln. Der Erfolg des Schwimmunterrichts in Altdorf macht Hoffnung auf viele weitere ähnliche Initiativen in der Zukunft.